News

Seite 1 von 4  > »

29.07.2010 02:21
Kategorie: General
Erstellt von: woodym
Neu hinzugekommen ist ein Belichtungstimer für einen LED-Platinenbelichter. Dieser basiert auf den Atmega8 Prozessor und schaltet den LED-Belichter.
09.02.2010 04:41
Kategorie: General
Erstellt von: woodym
Eine neue Version von edPlt ist verfügbar. Neben der Möglichkeit Linienzüge in der Bearbeitung voranzustellen sind vorallem weitere Möglichkeiten bei der Verwendung von XHPGL dazugekommen. Wer nicht weiß was XHPGL ist, der solle hier nachlesen ;-)
HPGL-Bearbeitung >> Beschreibung

Beschreibung edplt

Die Software erklärt sich eigentlich selbst. Für alle die vorher einen Einblick haben wollen, hier ein kurze Beschreibung:

Starten der Software:

Für das Starten der Software ist keine Installation nötig. Es zeigt sich nur die Oberfläche der Software in der die einzelnen PLT-Dateien geladen werden.

Nach dem Öffnen einer PLT-Datei stellt sich diese wie folgt dar:

Durch einen Doppelklick auf den blauen balken läßt sich das Fenster auf die volle Größe vergrößern.
Im linken Bereich sind 7 Symbole. Die Symbole haben folgende Bedeutung:
1.) Vergrößern das die ganze PLT-Datei dargestellt wird.
2.) Vergrößern das die PLT-Datei vertikal auf die maximale Größe vergrößert wird.
3.) Vergrößern das die PLT-Datei horizontal auf die maximale Größe vergrößert wird.
4.) Markierungen entfernen
5.) alle Markierten Bereiche löschen
6.) Markierungen umkehren
7.) Scalieren (Messen eines Bereiches und die Ausgabe dafür umrechnen) 

Zoomen:

Hat die Maus ein Scrollrad, kann die Zeichnung mit diesem gezoomt werden. Ist kein Scrollrad vorhanden, kann mit der taste 'Bild auf*' und 'Bild ab' der Zoom geändert werden.

Markieren:

Wird ein Bereich ausgewählt (Klick auf den Beginn und mit gehaltener Maustaste einen Bereich auswählen durch ziehen der Maus auf den End-Punkt), werden die Linien innerhalb dieses Bereichs Markiert.
Prinzipiell ist anzumerken das nicht einzelne Linie selektiert oder gelöscht werden können. Es können nur Linienzüge Markiert werden. Das bedeutet das zusammenhängende Linienzüge auch im Selektierbereich liegen müssen! Wird über ein Rechteck eine Markierung gelegt, und das Rechteck liegt nicht komplett innerhalb des Markierbereichs, wird dieses nicht selektiert. Die hört sich als Nachteil an, ist aber in der Praxis von Vorteil. Hat z.B. (aus der Praxis) eine Zeichnung auch Bemaßungen, können diese aus der Zeichnung extrahiert werden wenn die Bemaßten elemente nicht ganz im Selektierbereich sind.

Wird eine horizontale Linie,  vertikale Linie oder ein Eckpunkt einer Linie angeklickt, wird der damit zusammenhängende Linienzug markiert. Damit eine Markierung möglich ist (ohne Lupe) wird der erste Punkt/die erste Linie die in einem Bereich ist, gewählt. Das hat zur Folge das bei engen Linienzügen die falsche Linie 'getroffen' wird. In diesem Fall nicht verzweifeln... nochmals Klicken und die richtige Linie zusätzlich markieren; dann die Shift-Taste (Umschalt-Taste) drücken und nochmals Klicken. Bei der ersten gefunden Linie in der Nähe (die falsch Markierte Linie) wird nun die Markierung zurückgenommen. Durch das halten der Shift-Taste während des Klicks wird eine Markierung entfernt.   

Löschen:

Wird 'Entfernen' gedrückt, werden alle markierten Linien gelöscht. Die gleiche Funktion wird durch das Klicken auf das 5. Symbol ausgelöst.
Durch eine Bereichsauswahl und das drücken der 'Strg-Taste' während dem Loslassen der Maustaste wird dieser Bereich sofot gelöscht.

Löschen rückgängig machen:

Wird ein Bereich ausgewählt und während dem Loslassen der Maustaste 'Shift' und 'Strg' gedrückt, werden alle gelöschten Liniezüge innerhalb des Markierten Bereichs wieder sichtbar. Ich hatte lange darüber nachgedacht ob ich eine übliche 'undel'- Funktion implementieren soll, habe mich aber dagegen entschieden da das zurückholen von Linieen meist nicht mit Arbeitsschritten in Verbindung stehen. Man löscht und löscht und stellt vor der ausgabe fest, das doch eine Linie fehlt. Eine Undel-Funktion würde jetzt schritt für schritt die Linien wiederherstellen, bis ich bei der fraglichen bin... und dann fange ich wieder von vorne an mit dem Löschen!

0-Punkt definieren:

Wird während dem Klick die 'Alt'-Taste gedrückt, wird an diesem Punkt der Neue 0-Punkt definiert. Wurde ein 0-Punkt definiert, werden die Ausgaben (Speichern oder an RS232) so umgerechnet, das dieser neue Bezugspunkt genommen wird. Wurde kein 0-Punkt definiert, werden die Ausgaben ohne Umrechnung ausgegeben.
Um den 0-Punkt an jeder Seite definieren zu können, kann man die Richtungen der Achsen durch 'F2' geändert werden. Jeder Tastendruck auf 'F2' ändert dabei die Richtung der Achsen. Wird die Achse rot dargestellt, wird auch diese Achse 'geklappt'. In meinem Fall weil der 0-Punkt der Frasmaschine links-oben ist. 

Ausgabe an RS232:

Diese Funktionen konnte ich nicht vollständig testen, gehe aber davon aus das hier alles entsprechend der normalen Windows-Funktionen alles korrekt ist.
Es wird durch diese Funktion die gleiche Ausgabe die in eine Datei erfolgen würde an die RS232 gesendet. Die Anzahl der ausgegebenen Linie kann in der Statuszeile verfolgt werden. Die Ausgabe kann durch 'Abort' abgebrochen werden. Leider lassen sie die bereits gesendeten Daten nicht zurückholen; es kann also noch ein bischen dauern bis die Fräsmaschine aufhört.

Skalieren:

Durch Klicken auf das Linke Symbol (7. Symbol) wird die Skalierung eingeleitet. Vorher sollte man die Zoom-Stufe so wählen das ein Bereich mit bekannter horizontaler Größe im ganzen Fenster sichtbar ist.  In dem Beispiel (rot umrandet) ist es die Außenabmessung der Platine. Ist die Skalierung angewählt, erscheint das 'Messsymbol' durch Klick in den linken Bereich kann das Messsymbol verschoben werden. Die grüne (vertikale) Linie sollte dabei deckungsgleich mit der linken Linie sein, die die bekannte Größe definiert. Durch ein Klick in den rechten Bereich des Messsymbols kann die rechte Linie verschoben werden. Diese Wird dann deckungsgleich mit der rechten Linie eingestellt, die die bekannte Größe definiert. Nun kann (oben Links) die Länge dieser Linie in Millimeter eingetragen werden. Erst durch das Klicken auf 'OK' wird dieser Wert übernommen. Soll das Skalieren abgebrochen werden, reicht ein erneuter Klick auf das 7. Symbol. Wurde keine Skallierung vorgenommen, werden die Daten ungefiltert ausgegeben.

Maße:

Die Ausgabe der Maße (Statuszteile) beziehen sich auf eine Skallierung von 40 Schritten pro Millimeter. Wir eine Skalierung angegeben, wird dies basierend auf eine Ausgabe von 40 Schritten pro Millimeter umgerechnet. Hat man einen Fräser oder Plotter, der nicht 40 Schritte pro Millimeter hat, ist es nicht sinnvoll eine Skalierung vorzunehmen! In diesem Fall muß die richtige Skallierung durch das Programm erfolgen das die Plottdatei erstellt.

Speichern:

Speichert man die Datei, wird der Orginalname mit vorangestelltem '_' vorgeschlagen.
Die Ausgabe erfolgt durch Folgende HPGL-Befehle:

PD; (Pen Down)
PU; (Pen UP)
PA X,Y; (Position Absolute)
SP x; (Set Pen)

Die Definition der Stifte (SP x;) aus der Orginaldatei bleiben soweit möglich erhalten. Ein Wechsel des Stifts während eines Linienzuges wird nicht unterstützt. Alle anderen Befehle (IN; usw.) werden aus der orginal-Datei entfernt.

Schlußbemerkung:

Ich hoffe das diese Software auch anderen hilfreich sein kann. Leider ist es nötig auch auf die Lizenzbestimmungen zu verweisen. Vorallem der Haftungsausschluß ist wohl bei freier Software wichtig. Wer nicht mit der Lizenzbestimmung einverstanden ist, darf diese Software nicht nutzen!

 

© Copyright 2004-2017 - CMS Made Simple
This site is powered by CMS Made Simple version 1.4.1