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30.09.2009 17:32
Kategorie: General
Erstellt von: woodym
EdPlt hat einen kleinen Update erhalten.
23.09.2009 01:43
Kategorie: General
Erstellt von: woodym
Die Beschreibung der Steuerung beinhaltet nun auch Bilder.
LCD-Timer

LCD-Belichtungstimer

Ein kleiner Timer mit einer LCD-Anzeige zum Belichten von Leiterplatten? Ja, das hätte ich gerne!

So, oder so ähnlich dachte ich es mir als ich mein neuen LED-Belichter für Leiterplatten gebaut hatte. Alles kein Problem; es gibt ja das Internet. Also habe ich mich auf die Suche gemacht. Ich wollte, da ich für den AVR alles habe, das ganze mit dem Atmega8 machen. Leider war ich auf meiner suche nicht so erfolgreich wie ich dachte. Ich hatte einige Varrianten mit LED-Anzeigen gefunden. Auch mit LCD, aber dann so komplex das der Nachbau zu einem Monsterprojekt werden würde.

Nachdem die Suchen nicht erfolgreich waren, habe ich mich entschlossen das ganze selber in die Hand zu nehmen.

Die groben Anforderungen:

Countdown einer eingestellten Anzahl von Sekunden.
Mit 12 V betrieben.
Einschalten der LED's für den Belichter während des Countdowns.
Einseitige Platine

All das hört sich nicht schlimm an... und das ist es auch nicht. Schlimmer war die Auswahl der LCD-Anzeige. Hier wollte ich eine dünne und möglichst kleine Anzeige verwenden. Bei der Fräsmaschine hatte ich schon die LCD-Anzeige aus einem Handy verwendet; in Farbe und ganz Chic. Aber für diese Anwendung etwas übertrieben!

Nach einer längeren Suche bin ich dann auf eine Anzeige von Pollin gestoßen. Einfach, dünn, billig und mit einem standard-Controller versehen. Nun nur noch alles mit einem Atmega verbinden, Software dafür zusammenfummeln und fertig ist der Timer.

Und so sieht alles dann aus:

 

Und so sieht die Platine Bestückt aus:

Die Stiftleiste ist die Programmierschnitstelle und muß nicht zwingend bestückt sein. Ich verwende diese Leiterplatte mit der LCD-Anzeige auch für viele andere Zwecke und stecke dann nur die Stiftleiste in die Bohrungen mit eingestecktem Programmieradapter. Für die Zeit der Programmierung wird durch leichten Druck ein Kontakt hergestellt.

Ich denke man sieht es der Leiterplatte an das ich Fan von SMD bin ;-)

Noch ein Wort zur Leiterplatte selber. Diese ist mit Hausmitteln erstellt. Zur Belichtung wurde die Leiterplatte mit einem Laserdrucker auf eine Zweckforum Druckerfolie (Zweckform 3491 - Folien für die Druckformerstellung) gedruckt und diese dann direkt (ohne Tonerverdichter) zur Belichtung verwendet. Damit die Leiterplatte auch schön grün aussieht wurde ein grüner Lötlack verwendet. Der Lötlack ist nicht nur eine schöne optische sache, es erleichtert auch das löten der SMD-Bauteile. Damit kann man sich das Verzinnen der Leiterplatte zum teil sparen.

Die Bauteile können alle (mit Ausnahme LCD und Folienbuchse) bei Reichelt bestellt werden. Sollte der 78L05 bei Reichelt nicht verfügbar sein, kann auch der LM2931AD verwendet werden. Dieser ist prinzipiell besser, kostet nur ein paar Cent mehr. Ich hatte die Platine mit einer Hohlstecker-Buchse (2,5mm) verbund damit ich direkt mit einem 12V Steckernetzteil den LED-Belichter betreiben kann.

Und nun noch ein Update zum Steckverbinder der LCD-Anzeige.

Auf dem Bild ist eine braune Folienleiste zu sehen. Diese wurde mit der LCD-Anzeige bei Pollin bestellt. Da ich diese Schaltung auch für weitere Anwendungen einsetze war bald mein Vorrat an LCD-Anzeigen und Buchsenleisten erschöpft. Bei einer weiteren Bestellung handelte es sich um eine weiße Buchsenleiste. Die Farbe sollte keine rolle spielen, jedoch sind auch die Kontakte für die Folie nun nicht mehr auf der Seite zur Leiterplatte sondern auf der Seite von der Leiterplatte weg!
Dies Buchse muß gedreht eingelötet werden (Schlitz zum einführen der Folie in richtung zum Prozessor). Wem das eine zu große Fummelei ist, der kann auch komplett auf die Buchse verzichten und die Folie direkt auflöten. In diesem Fall unbedingt sehr sparsam mit der Wärmezufuhr umgehen sonst wird die Folie zerstört.
Ich habe die Folie am Leiterplattenrand angeklebt (nur soweit die Folie auf die Leiterbahnen legen das ca. 2mm noch frei ist) und dann den Lötkolben nur an die Leiterbahn gelegt. Durch die vorherige Verzinnung der Leiterbahnen ist dann das Lötzinn zum Kontakt der Folie geflossen. Auch die Verwendung von SMD-Paste ist hier denkbar.

 

 

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