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29.07.2010 02:21
Kategorie: General
Erstellt von: woodym
Neu hinzugekommen ist ein Belichtungstimer für einen LED-Platinenbelichter. Dieser basiert auf den Atmega8 Prozessor und schaltet den LED-Belichter.
09.02.2010 04:41
Kategorie: General
Erstellt von: woodym
Eine neue Version von edPlt ist verfügbar. Neben der Möglichkeit Linienzüge in der Bearbeitung voranzustellen sind vorallem weitere Möglichkeiten bei der Verwendung von XHPGL dazugekommen. Wer nicht weiß was XHPGL ist, der solle hier nachlesen ;-)
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Montage Y-Achse

Die Montage der Y-Achse

Für die Y-Achse habe ich zwei verschiedene Schlitten gemacht. Diese unterscheiden sich in der Art der Befestigung. Der zuerst zu sehende Schlitten hat für die Montage ausgefräste Bereiche. Da dies schweistreibend (oder langwierig zu fräsen) ist, habe ich die im zweiten Bild zu sehende Variante versucht. Hier wurde einfach mit einem 12 mm Bohrer auf die erforderliche Höhe gebohrt. Das ganze läßt sich auch komplett umgehen wenn für die Montage Schrauben zur Verfügung stehen die lang genug sind. Wenn man die Pläne mit den Bildern vergleicht, wird man sehen das die Bilder nicht ganz der Zeichnung entsprechen. Da ich kein passendes Material zur Verfügung hatte, habe ich hier ein 40mm Aluminium verwendet. Das Maß von Kugellagern zur Platte ist aber wie in den Plänen angegeben. Die Schlitten werden auf die T-Nut-Platte Montiert. Hier werden Löcher in die T-Nut-Platte gebohrt (in die Hohlkammern) und dort dann mit einer Mutter verschraubt. Richtige Maße für diese Arbeit können nicht gegeben werden; Ich weiß nicht welche T-Nut-Platte verwendet wird. Ich hatte zwei unterschiedliche zur Auswahl. Zum einen eine massive aus Alu, plangefräst und gerichtet. Diese war mir einfach zu schwer und zu teuer. Die im Bild zu sehende Varaiante ist nicht so eben wie man es gerne hätte, aber viel leichter und kostet nur 1/3. Das planfräsen kann man, wenn die Fräse fertig ist auch selbst realisieren. Ein weitere Nachteil der eingesetzten Platte ist, das sie sich bei Krafteinwirkung (von Z) biegt (in Y-Richtung). Da aber beim Fräsen als letzter gang geschlichtet wird, und somit nahezu keine Kraft in Z-Richtung entsteht, ist dies nicht relevant. 

Hier noch ein Wort zum Fertigen der Teile. Die meisten Teile sind aus Flachstangen gefertigt. Da ich keine Kreissäge habe mit der man sauber Alu sägen kann, war bei mir die Fertigung zum Teil langwierig. Steht eine Kreissäge zur Verfügung die einen winkligen und sauberen Schnitt macht, kann man sich sehr viel Zeit sparen. Auch das Ausklinken, wie im ersten Bild zu sehen, läßt sich sehr einfach durch eine Kreissäge realisieren. 

 

Auch die richtige Position des Mitnehmers ist abhängig von der Dimension des Motors. Bei mir hat es so gestimmt, das der Mitdehmer in der Mitte der Platte befestigt werden kann. Auf diesem Bild ist es nicht genau zu sehen wie die Zahnriemen eingespannt sind. Hierfür gibt es fertige Montageplatten für die Zahnriemen die ein vermögen kosten. Überaus genau und einfach ist die hier verwendet Alternative. Es wird ein Stück Zahnriemen in der Länge des Mitnehmers abgeschnitten. Durch ein Loch in der Mitte dieses Zahnriemens wird dann die Andruckplatte des Mitnehmers geschraubt. Die Enden der zu befestigenden Zahnriemen werden dann einfach in die Zähne des Zahnriemenstücks eingeschoben und die Schraube angezogen. Die richtige Länge des Zahnriemens kann erst ermittelt werden wenn die Umlenkung und der Motor Montiert sind.    

Zur leichteren Monatge der Y-Achse habe ich einen Schlitten Montiert und mit kleinen Zwingen befestigt. Im zweiten Bild kann man sehen das dies erst erfolgt wenn der Rahmen aufgestellt ist. Dadurch ist sichergestellt das die Y-Achse parallel zum Rahmen erfolgt. Der zweite Schlitten wird dann unter Druck gegen den ersten Schlitten befestigt. Der  Druck ist notwendig damit die Kugellager vorgespannt werden und die Schlitten mit 0-Spiel laufen. Ist man mit der Monatge zufrieden, kann die Y-Achse auf die Andere Seite verschoben werden und eine Y-Schiene so verschoben werden das auch hier kein Spiel mehr vorhanden ist. Ich habe das so gelöst, das ich die Y-Schiene gelöst hatte, mit einer kleinen Schaubzwinge nach außen gedrückt habe und dann den die Y-Achse in die Maximalposition verschoben habe.

Ist diese Achse ohne Spiel Montiert, kann der Motor und die Umlenkung Montiert werden. Der Abstand des Zahnriemens zum Rahmen muß dabei an allen drei Punkten (Motor, Mitnehmer und Umlenkung) gleich sein.

Ist der Motor montiert, kann man den Zahnriemen durch die Umlenkung fädeln, den Motor auf die (hier im Bild) rechte Position verschieben und den Zahnriemen zuschneiden. Ist der Zahnriemen dann am Mitnehmer befestigt, kann der Motor nach links verschoben werden bis der Zahnriemen gespannt ist. Welche Spannung für den Zahnriemen die Richtige ist, kann man bei den Daten des Zahnriemens ermitteln. Ich habe diese nach 'Gefühl' eingestellt. In dem Bild ist auch zu sehen wie ich die Kabel des Motors in der T-Nut des Rahmens verlegt habe.

Abhängig vom Motor muß eventuell ein Abstandshalter verwendet werden. Ich habe hier Beilagscheiben verwendet. 

Diese Bild zeigt die Umlenkung.  

Hier angekommen? das ist schon die schwerste Monatge. Alle anderen Achsen gehen einfacher (auch von der Einstellung).

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